Sockel 1150 (Intel)

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Intel Sockel 1150 Prozessoren

Der Sockel 1150 - aufgrund seiner Bauweise auch LGA1150 genannt - ist der Sockel von Intel-Prozessoren der „Haswell (Refresh)“-Familie, die seit Mitte 2013 auf dem Markt sind und sich größter Beliebtheit erfreuen. Intel selbst spricht an dieser Stelle von Intel-Core-Prozessoren der vierten Generation. Die Sockel 1150-CPUs setzen auf den sehr effizienten 22-nm-Herstellungsprozess.

Leistung satt bei geringem Stromverbrauch - Sockel 1150

Für Oberklasserechner hat Intel mit dem Sockel 2011 zwar noch eine weitere Plattform im Portfolio, dennoch ist der Sockel 1150 aus guten Gründen die populärste. Die Bandbreite der verfügbaren Sockel 1150-CPUs reicht vom äußerst günstigen und sparsamen Celeron über die CPUs der Pentium-Reihe mit ihrem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis bis hin zu den vollausgestatteten und sehr schnellen CPUs mit dem Core i3-, i5- oder i7-Kürzel. Diese Prozessoren sind dementsprechend für unterschiedliche Anwendungsbereiche ausgelegt:

  • Unlocked and Unleashed! Einige Sockel-1150-Prozessoren, vor allem am oberen Ende des Leistungsspektrums, verfügen über einen freien Multiplikator (meist erkennbar am „K“ am Ende des Produktnamens) und lassen sich daher sehr einfach übertakten, was bei allen anderen Intel-CPUs nur sehr eingeschränkt möglich ist.
  • Anzahl der Kerne: Wenn der Stromverbrauch sowie der Preis die wichtigste Rolle spielen und Leistung zweitrangig ist, sind die Celerons die beste Wahl. Für kleines Geld gibt es hier Sockel 1150-CPUs mit einem oder zwei Kernen. CPUs der Pentium-G- und Core-i3-Reihe verfügen generell über zwei Kerne, während die verbleibenden Sockel 1150-CPUs der Core-i5- und Core-i7-Serien für den Sockel 1150 fast ausnahmslos über vier Kerne verfügen und damit die Spitzenklasse darstellen.
  • Ausstattung: LGA1150-CPUs der i3- und i7-Serie verfügen über Intels Hyper-Threading Technology, welche das parallele Ausführen mehrerer Threads massiv beschleunigen kann. Der Turbo-Modus hingegen, der bei i5- und i7-Prozessoren zu finden ist, sorgt für etwas höhere Taktraten in Abhängigkeit der Auslastung der Kerne.

Weitere Unterschiede finden sich beim Cache, der Speichergeschwindigkeit und bei Features wie VT-d und AES-NI, die nicht bei allen CPUs verfügbar sind.