Razer Basilisk Gaming Mouse

Razer Basilisk Gaming Mouse

Der Hersteller Razer hat eine Vorliebe für giftige Tiere, was Produktreihen wie BlackWidow (Tastaturen), Deathadder und Mamba (beides Mäuse) trefflich unterstreichen. Die Razer Basilisk nimmt eine Sonderrolle ein, schliesslich gilt der Basilisk in der Mythologie als der König der Schlangen, dessen Blicke versteinern oder sogar töten. Hat Razer mit der Basilisk sozusagen den König der Gaming-Mäuse vorgestellt, der alle anderen Modelle am Markt in den Schatten stellt?

Auf der Oberseite sind bei der Razer Basilisk acht Tasten angebracht. Dazu zählen klassisch die linke und rechte Maustaste, zwei Seitentasten zum Vor- und Zurückblättern sowie eine weitere abnehmbare Seitentaste, zwei dpi-Knöpfe und das Mausrad, das sich ebenfalls belegen lässt. Die schwarze Oberfläche ist angeraut, links und rechts befinden sich gummierte Flächen, für den Daumen gibt es eine kleine Auflage, damit er nicht auf dem Mauspad hinterherschleift. Das markante Razer-Logo und das Mausrad leuchten wahlweise in bunten Farben (Razer Chroma). Zwei der drei Besonderheiten der Razer Basilisk verstecken sich auf der Unterseite. Die Rede ist vom optischen 16.000-dpi-Sensor sowie von einem Rädchen, das die Rasterung des oberseitigen Mausrads mehrstufig anpasst.

In den Werkseinstellungen arbeitet der Maus-Sensor mit fünf programmierten Stufen (800, 1.800, 4.500, 9.000, 16.000 dpi) und einer Beschleunigung – das schmeckt nicht jedem. Zum Betrieb ist die „Razer Synapse“-Software zwar nicht nötig, wer den vollen Funktionsumfang der Razer Basilisk ausschöpfen möchte, kommt aber um die Installation nicht herum. Und das Gratis-Tool ist mächtig: Bis auf die linke Maustaste lassen sich alle Knöpfe anderweitig belegen. Fertige Konfigurationen sind als Profil speicherbar und per Taste an der Mausunterseite abrufbar. Auch die Anzahl der dpi-Stufen, ihre jeweilige Präzision und die Sensor-basierte Beschleunigung lässt sich den persönlichen Vorlieben anpassen. Die Beleuchtung ist hier ebenfalls einstellbar. Tipp: Mit der Kalibrierungsfunktion der Software gewöhnen Sie den Maussensor an Ihr Mauspad und beugen so ruckartige Hüpfer des Mauszeigers vor, wie sie der Redakteur zuvor in einem Spiel ohne Kalibrierung erlebt hatte. Klar, viele dürften die flexibel einstellbare Mausradrasterung als einen Pluspunkt ansehen – und das ist sie letztlich auch. Im Praxis-Test stellte sich aber heraus, dass nach dem Finden der optimalen Einstellung (mittlere Rasterung) kein weiteres Anpassen ernsthaft notwendig war. So gesehen lässt sich diese Funktion auch als „Spielerei“ abstempeln.